Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)

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20.12.2020 11:34 (zuletzt bearbeitet: 20.12.2020 11:39)
#1 Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Mein Name ist Stefan Schumacher und ich bin Baujahr 1981. Genauer gesagt, bin ich, wie Carl Friedrich Wilhelm Borgward, vom 10. November. Nur erblickte ich das Licht der Welt genau 91 Jahre später als der alte Carl. Im November 1981 hatte ich allerdings noch nichts mit der Marke BORGWARD oder LLOYD am Hut, ich interessierte mich in den ersten Wochen meines Lebens fast ausschließlich für Molkereiprodukte. Wieso ich mich heute stattdessen für die Fahrzeuge aus Bremen begeistere, obwohl die Produktion dort schon 20 Jahre vor meiner Geburt eingestellt wurde, davon möchte ich hier erzählen.

Seit ich denken konnte, restaurierte und bewegte mein Vater alte Traktoren, somit sog ich den Oldtimervirus bereits mit den eben erwähnten Molkereiprodukten auf. In meiner Kindheit erlebte ich viel Beeindruckendes mit den alten landwirtschaftlichen Geräten, zum Beispiel ein brennender Auspuff eines Lanz-Bulldogs beim Pflügen, die Bergung eines in einen Entwässerungsgraben gerutschten Güldner-Schleppers oder die Restauration eines Normag C10 mit ein paar Kumpels aus der Schule in den Sommerferien. Auch besuchten wir viele Traktortreffen, an die ich mich noch heute gerne zurückerinnere. Die damals vollkommen ursprüngliche Traktorszene ist die Ursache dafür, dass ich mit den Fahrzeugen aus Bremen erstmalig in Kontakt kam. Dies kam so:

Um die weiter entfernten Schleppertreffen besuchen zu können, suchte mein Vater schließlich eine Transportmöglichkeit, vorzugsweise natürlich ein alter LKW. In Frage kamen dafür natürlich die berühmten Magirus-Rundhauber, die in den fünfziger und sechziger Jahren im Fuhrunternehmen meines Großvaters eingesetzt wurden und sich nachhaltig im Gedächtnis meines Vaters eingeprägt hatten.

Oder eben ein „großer Borschwatt“.

Die Lastwagen aus Bremen-Sebaldsbrück haben meinen Vater damals beeindruckt. Durch das serienmäßig eingebaute Untersetzungsgetriebe konnten diese Fahrzeuge problemlos die steilen Ausfahrten aus den damaligen Sandgruben bewältigen, während die eigenen Magirus-LKW die Steigungen materialvernichtend ‚hochgewürgt‘ werden mussten.

Wie der Zufall es wollte, fand sich im Jahre 1993 ein solcher ‚großer BORGWARD‘, nämlich ein B 4500 ohne Allrad und Dachluke, in einer Scheune im Nachbarort. Die Bergung dieses LKW ist wohl das erste Mal, dass ich mit BORGWARD in Kontakt kam. Noch heute habe ich das Bild genau vor Augen; dieser wunderschön proportionierte Lastwagen mit seinen Rundungen stand in der hintersten Ecke der alten Scheune, in Nato-Olive lackiert und ohne Auf-bau. Der Zustand war recht ordentlich, wenig Rost, relativ gutes Holz im Fahrerhaus und eine funktionierende Technik. Mein Vater steuerte unser neu erworbenes ‚Schmuckstück‘ mit eigener Motorkraft auf den Tieflader, ich war natürlich immer dabei und natürlich auch immer im Weg. Ich konnte gar nicht genug von dem kehligen Klang des alten Sechszylinderdiesel bekommen. Ich glaube, mein Vater hätte mich damals liebend gerne erwürgt…

Was war ich glücklich, als nach zwei Jahren Restauration die ersten Runden mit dem Lastwagen gedreht werden konnten. Vom BORGWARD-Virus befallen, überredete ich dann meinen Vater, das nächste Fragment - anders kann man es wirklich nicht bezeichnen - zu kaufen: einen BORGWARD B 2000, der in derselben Scheune wie unser B 4500 untergestellt war. Dieses Fahrzeug war vom Zustand her katastrophal schlecht, trotzdem hatte ich mich darin verguckt.

Wir mussten den kleinen 2-Tonner komplett zerlegen und von Grund auf neu aufbauen. Als besonderes ‚Extra‘ wurde der Aufbau unter der Segeltuchplane zum Wohnmobil ausgebaut, allerdings so, dass von außen das Erscheinungsbild eines Fünfziger-Jahre-Pritschenwagens erhalten blieb. Auch einen zum Zugfahrzeug passenden Anhänger fanden wir, dieser wurde ebenfalls zum Wohnen ausgebaut. Als der B 2000 nach erfolgter Restauration 1999 wieder zum Straßenverkehr zugelassen werden konnte, hatte ich auch gerade meinen Führerschein bestanden. Raten Sie mal, wo ich dann in meiner Freizeit anzutreffen war…

Es brauchte eine Weile und viele Liter meines Schweißes, bis ich gelernt hatte, die unsynchronisierten Getriebe der beiden alten Bremer geräuschlos zu bedienen. Dann haben wir mit unseren beiden BORGWARD-Lastwagen viele schöne Oldtimer-Treffen besucht, ein besonderes Erlebnis war für mich die ‚Deutschlandfahrt 2002‘ mit 50 historischen LKW. Diese Tour führte uns und unsere rollende 2-Zimmer-Wohnung bis nach Clermont-Ferrand (Lyon, Frankreich) und wieder zurück. Fahrten wie diese haben wahnsinnig viel Spaß gemacht und die Belastbarkeit und Zuverlässigkeit der über 50 Jahre alten Technik aus Bremen prägten mich weiter. Ich konnte mir kaum eine andere Freizeitbeschäftigung vorstellen.

Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. In einer Bierlaune wurde ich Mitglied im örtlichen Schützenverein und lernte so meine Frau Andrea kennen und lieben. Sie war ein aktives Mitglied im Verein, und es war schön, dieses Hobby mit ihr gemeinsam zu betreiben. Allerdings fehlten mir nach drei Jahren im Verein und zwei komplett mit Schützenfesten verplanten Sommern ohne Zeit für die Oldtimerei die alten Bremer Lastesel. Auch meiner Frau wurde die durch den Schützenverein verplante Zeit zu viel, und so zogen wir beide unsere Konsequenzen und traten aus dem Verein aus.

Die zurückerhaltene Freiheit nutzte ich nun, um wieder Oldtimertreffen zu besuchen; meine Frau fand ebenfalls Geschmack daran. Der Anhänger des B 2000 diente uns beiden eine Zeitlang als Provisorium, um auf den Treffen zu übernachten. Doch schon bald reifte der Wunsch nach einem eigenen fahrbaren Untersatz, vorzugsweise ein Fabrikat mit dem Rhombus, um unabhängig zu sein.

Ein befreundeter norddeutscher BORGWARD-Sammler hatte dann genau das richtige Fahr-zeug: Einen B 4500 ohne Allrad und Dachluke. Volltreffer! Schnell waren wir uns einig, und der Lastwagen reiste per Tieflader vom Saterland an den Niederrhein. Dieses Fahrzeug war lange nicht so gut in Schuss wie der fast zwanzig Jahre zuvor restaurierte B 4500 meines Vaters, wurde der ehemalige Küchenwagen doch bis in die neunziger Jahre als Wohnmobil ‚verbraucht‘. Im Zuge der vier Jahre andauernden Restauration zerlegten wir den abgehalfterten Lastwagen bis zur letzten Schraube und bauten diesen von Grund auf neu auf. Auch entstand eine komfortable Wohngelegenheit inklusive WC und Dusche im Aufbau unter der Plane.

Mit diesem Fahrzeug nahmen wir dann auch erstmals an einer Veranstaltung der Lloyd-Freunde IG teil und waren von den schicken Kleinwagen sofort begeistert. Auf den Lloyd-Days 2018 in Lindlar war uns dann klar: So einen möchten wir auch haben!

Zum Jahreswechsel 2018/2019 war es dann soweit: im Nachbarort stand in einer Scheune ein LP 600 von 1956 mit Faltschiebedach zum Verkauf, welcher dann noch im Januar per Tieflader in unsere Garage umgezogen ist. Der kleine Lloyd wurde dann bis zum Frühjahr von uns erstmal fahrbereit gemacht, um auszuprobieren, ob dieses Auto wirklich so gut zu uns passt, wie wir glaubten.

Die Lloyd-Days 2019 in Brilon waren dann die Premiere für unseren, von unserer Tochter Sara wegen der grünen Lackierung liebevoll als ‚Erbsensuppe‘ bezeichneten LP 600. Es war toll! Das Auto lief wie am Schnürchen und hat an dem verlängerten Wochenende ‚mal eben‘ 600 km pannenfrei absolviert.

Nun werden wir, Stück für Stück, den kleinen Lloyd so herrichten, dass er zum Schluss genauso liebevoll restauriert ist wie unser großer Borgward-LKW.

Wir freuen uns auf eine schöne Zeit mit Lloyd und Borgward.

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Abholung im Januar 2019


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Es kommen neue Reifen und Radbremszylinder


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Die Felgen wurden gesandstrahlt und zweifarbig lackiert


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Der Motor wurde ausgebaut und abgedichtet


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Mit geschweißtem Tank warten wir auf die erste Probefahrt


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Diese wurde erfolgreich absolviert


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erstes Treffen in Brilon


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Mit 'großem Bruder'


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Welcher ist der schönste?

Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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18.11.2021 07:15 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2021 07:23)
#2 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Hallo liebes Forum,

lange ist hier nichts mehr passiert, aber nun gibt es wieder etwas Neues von der Erbsensuppe. Der große Rundumschlag hat begonnen:

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Die Bodengruppe und die Blechteile sind überholt und von Kiloweise Spachtelmasse befreit.

Puristen werden die Nachrüstung der Kofferraumklappe und die Umrüstung auf Kurbelfenster vielleicht bemängeln, jedoch finde ich dies wesentlich schöner und praktischer.

Ich hoffe, im Frühjahr damit wieder auf der Straße zu sein...

Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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18.11.2021 07:31 (zuletzt bearbeitet: 18.11.2021 07:37)
#3 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Alleine der Räumer, an welchen die Stoßstangenecken angeschraubt werden, war X-mal geflickt und zentimeterdick mit Spachtelmasse überzogen. Diesen wieder in Form zu bringen, hat alleine schon anderthalb Tage in Anspruch genommen... Dafür sieht er aber jetzt wieder top aus:

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Überhaupt scheint der Vorbesitzer der Erbsensuppe günstige Bezugsquellen für Spachtelmasse gehabt zu haben, selbst die Aufnahmen der hinteren Stoßdämpfer waren damals damit eingeschmiert:

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Das sind alte Bilder, welche ich damals gemacht habe. Leider habe ich keines mehr vom Ursprungszustand, aber wie man am alten Stoßdämpfer erkennen kann, hatte der Vorbesitzer die obere Aufnahme mit eingespachtelt. Warum macht man so was?

Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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29.11.2021 08:15
#4 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Am Samstag ging's für die Erbsensuppe per Trailer zum Lackierer, damit sie auch wieder Erbsensuppengrün wird. Leider habe ich vergessen, Bilder von der Karosserie auf dem Trailer zu machen, aber diese hier sind auch ganz schön, finde ich:

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Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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29.11.2021 14:15 (zuletzt bearbeitet: 29.11.2021 14:18)
#5 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Ich habe auf dem Handy noch Bilder von den vorderen Radläufen vor der Aufarbeitung gefunden.

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Ganz schön dran rumgestrickt hat der Vorbesitzer da. Nach der Aktion mit den eingespachtelten hinteren Stoßdämpfern hatte ich vermutet, dass hier zentimeterdick der Spachtel aufgetragen wurde. Dass das so zusammengepoppnietet war, hätte ich allerdings nicht erwartet...

Naja, jetzt ist ja wieder alles schön...

Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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13.01.2022 10:13 (zuletzt bearbeitet: 13.01.2022 10:16)
#6 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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In der Zwischenzeit hat sich beim Lackierer etwas getan, trotz Weihnachtsruhe:

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So war der Stand am Sonntag, jetzt sollte gefüllert und dann lackiert werden...

Bin gespannt, wie es wird.








Die leere Garage haben wir in der Zwischenzeit genutzt, um den Herzenswunsch meiner Frau zu erfüllen:

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Dieses alte Küchenbuffet war im Pausenraum ihres ehemaligen Arbeitgebers aufgestellt und hat ihr immer schon gefallen. Da der Schrank nun weg sollte, haben wir uns den gesichert und zusammen komplett restauriert. Hat auch Spaß gemacht...

Stefan

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24.01.2022 09:45
#7 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Mann, mann, mann...

Wird zeit, dass der Lloyd vom Lackierer zurückkommt, sonst werd' ich hier noch zum Schreiner:

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Meine Frau brauchte einen Garnrollenhalter, also mal schnell ein Brett besorgt, 120 Löcher reingebohrt, 120 Stifte geschnitten und fertig...

Ich auch fertig...

Stefan

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25.01.2022 15:56
#8 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Gerade neu Bilder vom Lackierer erhalten:

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So ist der Stand von heute nachmittag.

Grüße
Stefan

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04.02.2022 08:17 (zuletzt bearbeitet: 04.02.2022 08:18)
#9 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Es gibt neue Bilder vom Lackierer:

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Die Bodengruppe wurde nochmal angeschliffen und wartet auf den finalen Lackauftrag...



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Das Dach ist bereits in frischem Weiß lackiert, ebenso...

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...wie die Felgen. Der Felgenstern in der Mitte wird noch in Laubgrün lackiert, genau wie die Karosse.

Wenn alles klappt, soll ich die Karosse in den nächsten zwei Wochen zurückerhalten. Dann geht es an den Zusammenbau, schließlich möchte ich im Frühjahr wieder damit durch die Lande brausen.

Stefan

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04.02.2022 10:35
avatar  Master
#10 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Hallo Stefan,

achte bitte darauf, dass in den Bolzenlöchern, also der Anlagefläche der Radschraube, möglichst wenig Lack aufgetragen wird. Das begünstigt das selbsttätige Lösen der Radschrauben.


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04.02.2022 15:51
#11 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Ja, oh Hirte!

Ich werde Deinem weisen Ratschlag folgen. (hier gibt's keinen Daumen-Hoch-Smiley!)

Stefan

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07.02.2022 08:46
#12 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Hallo Stefan,

wenn Gottfried recht hat, hat er recht!

Ich durfte schon mal dabei sein als sich am VW 1600 die Radmuttern einer extra dick lackierten Felge bei 100 km/h selbstständig gemacht haben.

Besonnen wie sie ist, hat meine Frau das Auto sicher zum stehen gebracht. Das rechte Hinterrad hatte sich im Radkasten so verkeilt, dass es nicht eigenständig auf Tour gegangen ist.
Die vier völlig zerfrästen Radmuttern schepperten in der Radkappe herum.

Wir haben uns dann bei den drei anderen Rädern jeweils eine Radmutter "geliehen", Reserverad montiert und sind ohne weitere Verluste nach Hause gekommen,

Das war nur deshalb (im nachhinein) lustig, weil nichts weiter passiert ist.

Grüße
Michael


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09.02.2022 08:44
#13 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Hallo Michael,

wenn das vielleicht auch etwas flapsig rübergekommen ist, ich bin mir sicher, Gottfried hat es genauso verstanden, wie es gemeint war.

Ich bin natürlich für Ratschläge dankbar und werde diese auch beherzigen. Speziell hier muss ich bei den Felgen sehr genau bei sein. Anders als bei bisher von uns gemachten Fahrzeugen sind in diesem Fall ja mindestens drei Lackschichten (Grundierung, weißer Lack, grüner Lack) übereinander. Grundsätzlich ziehe nach spätestens 50 km die Schrauben bei neu montierten Rädern nach. Hier werde ich noch etwas vorsichtiger sein und zusätzlich den Schraubensitz auf der Felge vor dem Montieren entlacken und dann noch einmal grundieren (Rostschutz). Auch in den ersten 150-200 km mal die Radkappe runterlassen und zwischendurch mal kurz das Radkreuz ansetzen und gucken, was geht, ist vielleicht auch eine gute Idee. Immerhin hat der Lloyd ja nur 4 Radmuttern statt 8 Stück beim B 4500.

Ich habe übrigens heute morgen die Nachricht vom Lackierer bekommen, dass die Erbsensuppe fertig ist. Ich versuche, diese am Samstag nach Hause zu holen und sobald ich Bildmaterial habe, werde ich dieses natürlich hier einstellen.

Grüße
Stefan

Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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09.02.2022 13:14
#14 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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So, eben ein paar vorläufige Bilder bekommen:

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Bin gespannt, die am Samstag in Natura zu sehen...

Dass mir keiner in die Suppe spuckt...

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09.02.2022 21:40
avatar  Master
#15 RE: Vorstellung Familie Schumacher (Erbsensuppe)
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Da wird man ja grün vor Neid.


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